Hilfe bei Komplextraumatisierung und Burnout

  • Erkennen Sie sich in diesen Gefühlen, Zuständen und Verhaltensweisen wieder?
  • Wissen oder vermuten Sie, dass Sie in Ihrer Kindheit traumatische Erfahrungen gemacht haben?
  • Leiden Sie an einer Burnout-Symptomatik in Verbindung mit einigen der oben genannten Traumafolgesymptome?

Mein Name ist Dr. phil. Alexia Meyer-Kahlen M.F.A., ich bin Psychosynthese-Therapeutin (ECP) und Heilpraktikerin für Psychotherapie. In meiner UNISON Praxis für Einklang in Gelnhausen arbeite ich mit einem weiten Methodenspektrum in Prävention und Psychotherapie. Im Rahmen meiner achtsamkeitsbasierten, imaginativ-ressourcenorientierten Traumatherapie nutze ich insbesondere die Methode des Inneren-Kinder-Rettens nach Gabriele Kahn (IKR), die eine schonende Traumaverarbeitung bei Komplextraumatisierung gewährleistet.

Alexia Meyer-Kahlen

Ich stehe zu Ihrer Verfügung für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Unter den folgenden Überschriften finden Sie Informationen zum Thema Trauma und Traumatherapie. Merken Sie beim Lesen, dass sie darauf mit innerer Erregung oder Ohnmachtsgefühlen reagieren, bitte ich Sie, die Lektüre zu unterbrechen. Es kann sein, dass in Ihnen gerade eine traumatische Erfahrung berührt oder aktiviert wird.

Traumaursachen und Symptome

Als seelisches Trauma bezeichnen wir Ereignisse im Leben eines Menschen, die seine Reaktions- und Verarbeitungsmöglichkeiten bei Weitem übersteigen…

Mehr Lesen

…und Gefühle extremer Ohnmacht, Hilflosigkeit bis zu Todesangst in ihm auslösen. Haben extrem überfordernde Ereignisse mehrfach und auf unterschiedliche Weise schon in Kindheit und Jugend stattgefunden – von frühen Trennungen von wichtigen Bezugspersonen, medizinischen Eingriffen mit längeren Krankenhausaufenthalten, Todesfällen in der Familie bis zu allen Schattierungen von seelischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt – spricht man von einem komplexen Trauma.

Die Folgen einer frühkindlichen Traumatisierung zeigen sich in den späteren Lebensjahrzehnten in einem Spektrum scheinbar unzusammenhängender Symptome,…

Mehr Lesen

…die man auch als „ungesunde“ Versuche der eigenen Selbstheilungskraft betrachten kann, das Trauma zu verarbeiten. Dazu zählen unter anderem diffuse Ängste, wiederkehrende Alpträume oder psychosomatische Störungen. Essstörungen, Süchte oder Depressionen. Existenzängste, Panikattacken oder überfallartig einschießende Bilder und überschwemmende Gefühle. Auch neigen komplex traumatisierte Menschen dazu, die ursprüngliche Traumasituation in abgeschwächter Form unbewusst immer wieder zu „reinszenieren“, in dem Versuch, sie zu bewältigen. Durch die Vielgestaltigkeit der Symptome und den langen Zeitraum, in dem sie auftreten, liegt die Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (komplexe PTBS) oft nicht auf der Hand.

Frühes Trauma und Burnout

Frühe Traumata hinterlassen Spuren im Gehirn, die dazu führen, dass der Betroffene über eine sehr geringe Stresstoleranz verfügt…

Mehr Lesen

…und entsprechend wird lebensbegleitender Traumastress von den Betroffenen als innere Übererregung und Impulsivität erfahren, die sich leicht in Form von unkontrolliertem Ärger gegen andere oder als selbstverletzendes Verhalten (Essstörungen, Süchte) gegen sich selbst richten kann. Auf der anderen Seite gibt es bei den meisten komplex traumatisierten Menschen einen Persönlichkeitsanteil, der gelernt hat, unter Mobilisierung all seiner Potenziale und Ressourcen gut zu „funktionieren“, um zu überleben.

Aufgrund des Zusammentreffens von geringer Stresstoleranz und hoher Funktionsfähigkeit sind komplex Traumatisierte deshalb geradezu prädestiniert für ein Burnout-Syndrom…

Mehr Lesen

...und in meiner Arbeit mit Burnout-Patienten stelle ich tatsächlich fest, dass weitaus mehr Menschen komplex traumatisiert sind, als man annehmen möchte. Die Diagnostizierung einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung im Hintergrund des Burnouts schenkt den Betroffenen nicht nur große Erleichterung ("Ich bin nicht schwierig oder verrückt, mich ständig zu überfordern, da steckt etwas sehr Konkretes dahinter"), sondern ist auch der Schlüssel zu einer wirksamen Burnout-Therapie. Denn ohne die Behandlung der frühen Traumatisierung ist der Betroffene oft nicht in der Lage, der eigenen Selbstüberforderung ein wirksames Ende zu setzen.

Selbstheilungskraft und Traumatherapie

Die eigenen Selbstheilungskräfte spielen in der inneren Traumaverarbeitung eine große Rolle,…

Mehr Lesen

…zeigen doch immerhin ein Drittel aller Menschen nach traumatischen Erfahrungen keine Traumafolgen. Eine Traumaerfahrung fordert uns immer dazu heraus, alle Kräfte in uns zu aktivieren und einzusetzen, um zu heilen. Trotz der schweren Belastung, die ein komplexes posttraumatisches Belastungssyndrom für einen Menschen darstellt, liegt darin auch eine große Wachstums- und Reifungschance für die eigene Persönlichkeit.

Die Stabilisierung und Integration von früh traumatisierten Persönlichkeitsanteilen braucht ein spezifisches therapeutisches Vorgehen,…

Mehr Lesen

…denn entgegen dem üblichen psychotherapeutischen Ansatz darf eine Komplextraumatisierung auf keinen Fall einfach aufgedeckt und konfrontiert werden – dies würde nur zu Retraumatisierung führen. Vielmehr braucht es zunächst eine längere traumaspezifische Stabilisierungsphase, die es dem Betroffenen erlaubt, sich mit Hilfe der Imagination und der Ausbildung eines inneren Beobachters von den überschwemmenden Traumainhalten aktiv zu distanzieren. Weiter ist es in dieser Phase sehr wichtig, die beim Betroffenen vorhandenen Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren. Erst nach sorgfältigen Vorbereitungen, die je nach Komplextraumatisierung Monate bis Jahre dauern können, kann bei Bedarf eine schonende Traumaintegration stattfinden. Bei Interesse informieren Sie sich gerne über meine achtsamkeitsbasierte, imaginativ-ressourcenorientierte Traumatherapie.

Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Empfohlene Literatur